Nach Sturm auf das Kapitol: US-Militärführung schränkte Trumps Zugriff auf Atomwaffen ein – Politik

Nach der Erstürmung des US-Kapitols am 6. Januar soll Generalstabschef Mark Milley Medienberichten zufolge geheime Vorkehrungen getroffen haben, um die rechtmäßige Befehlsgewalt des damaligen Präsidenten Donald Trump über Atomwaffen einzuschränken. Das berichteten der Sender CNN und die Zeitung „Washington Post“ am Dienstag unter Berufung auf ein noch unveröffentlichtes Buch, das sich mit dem Ende von Trumps Präsidentschaft befasst.

Der renommierte Investigativjournalist Bob Woodward und ein langjähriger Korrespondent der „Washington Post“, Robert Costa, schreiben demnach in „Peril“ (Gefahr), Milley sei nach der Erstürmung des Kapitols durch Anhänger Trumps erschüttert gewesen. Er habe daher am 8. Januar ein vertrauliches Treffen mit den zuständigen Kommandeuren einberufen, um sicherzustellen, dass es keinen militärischen Offensivschlag ohne seine Zustimmung geben könne.

„Was auch immer Ihnen befohlen wird, Sie folgen dem Ablauf. Sie machen den Vorgang. Und ich bin Teil des Ablauf“, soll Milley demnach gesagt haben. Danach soll Milley alle Beteiligten direkt gefragt haben, ob sie ihn verstanden hätten.

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