Neun Badegäste ertrinken an Frankreichs Mittelmeerküste

In einigen französischen Küstenorten war das Schwimmen im Meer wegen schlechten Wetters verboten. Mehrere Senioren wagten sich trotzdem in die stürmische See – mit tragischen Folgen. 

An der französischen Mittelmeerküste sind am Mittwoch bei hohem Wellengang neun Menschen beim Schwimmen ertrunken. Zu den Badeunfällen kam es an verschiedenen Orten entlang der Küste zwischen Perpignan nahe der spanischen Grenze sowie Marseille, berichtete der Sender BFMTV.

In der Region gab es eine Unwetterwarnung. Nach Ende der Sommersaison werden die Strände nicht mehr ständig von Rettungsschwimmern überwacht. Einige Orte hatten das Schwimmen am Nachmittag wegen der Wetterlage auch verboten. Ob es sich um Urlauber oder Menschen aus der Region handelte, wurde nicht bekannt.

Wie die Zeitung “La Dêpeche du Midi” berichtete, wurde ein weiterer Schwimmer noch vermisst, zwei Menschen wurden schwer verletzt. Die Helfer rückten demnach bei stürmischer See mit mehreren Hubschraubern zur Rettung aus, der Einsatz eines Rettungsbootes war wegen des hohen Wellengangs sehr schwer. Sieben weitere Geborgene konnten wiederbelebt werden. Die Opfer waren demnach zwischen 58 und 73 Jahre alt.

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