Krim-Attacke der Ukraine bereitet Putin große Probleme

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Der nächste ukrainische Luftangriff auf die Krim trifft die russischen Truppen von Kreml-Autokrat Wladimir Putin auf der Halbinsel heftig.

Sewastopol – Während die ukrainischen Streitkräfte im Osten ihres Landes die russische Offensive eingedämmt haben, ist ihnen am Samstag (23. März) der nächste aufsehenerregende Luftangriff gegen die Schwarzmeerflotte von Kreml-Autokrat Wladimir Putin auf der Krim gelungen.

Ukraine-Krieg: Schwere Luftangriffe auf Kiew und auf Odessa

Ob die schweren Attacken mit Marschflugkörpern der russischen Truppen auf ukrainische Großstädte wie Odessa und Kiew zwei Tage Später als mögliche Reaktion Moskaus damit im Zusammenhang stehen, ist Spekulation. Alarmierend: Wie unter anderem das „heute journal“ des ZDF am Montagabend (25. März) berichtete, brauchten die russischen Marschflugkörper diesmal nur Sekunden, um ihre Ziele über ukrainischem Festland zu erreichen. Die Luftabwehr konnte nicht mehr reagieren.

Um welche Marschflugkörper es sich gehandelt hat, ist ebenfalls Gegenstand von Spekulationen unter bekannten Militärbloggern. Verschiedenen Berichten zufolge kamen die Raketen von der Krim. Die Halbinsel dient angesichts ihrer strategischen Lage als eine Art Abschussbasis. Die russische Schwarzmeerflotte steht dort aber ihrerseits nach den Luftschlägen vom Samstag (23. März) vor großen Problemen.

Ukraine attackiert Putins Schwarzmeerflotte: Heftige Explosionen in Sewastopol

Laut Militär in Kiew wurden bei dem nächtlichen Luftangriff auf die Hafenstadt Sewastopol zwei große russische Kriegsschiffe getroffen. Es handelte sich demnach um die Landungsschiffe „Jamal“ und „Asow“ der Schwarzmeerflotte. Damit nicht genug: Wie die Kyiv Post am Montag berichtete, könnte bei dem Angriff auch das russische Aufklärungsschiff „Iwan Churs“ beschädigt worden sein.

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Die geschätzt 95 Meter lange und 16 Meter breite „Iwan Churs“ wurde erst im Mai 2018 in Dienst gestellt und ist damit ein vergleichsweise modernes russisches Kriegsschiff. Das zweite Schiff der „Juri-Iwanow-Klasse“ dient wie sein Schwesterschiff, die „Juri Iwanow“, der Überwachung und Fernmeldeaufklärung feindlicher Leittechnik sowie der elektronischen Kampfführung.

Russland-Truppen auf der Krim: Ukraine will Kommunikationsknoten zerstört haben

Laut ukrainischem Geheimdienst hat das Landungsschiff „Jamal“ durch den Angriff indes ein Loch im Oberdeck erlitten, weswegen das Kriegsschiff nach Steuerbord ausgebrochen sei. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Als wahrscheinlich gilt, dass bei der neuerlichen Attacke auf die russische Schwarzmeerflotte wieder die schlagkräftigen Marschflugkörper „Storm Shadow“ und/oder „Scalp-EG“ zum Einsatz kamen. Dies schrieben zumindest der ukrainischen Armee nahestehende Militärblogger bei der Plattform X.

Bei X machte am Wochenende zudem ein Video die Runde (siehe Tweet oben), das zeigen soll, wie am Schwarzmeer-Hauptstützpunkt in Sewastopol Gebäude von drei schweren Raketen getroffen werden, mutmaßlich von den beschriebenen Marschflugkörpern. Das ukrainische Militär sprach von attackierten Infrastruktureinrichtungen und einem nicht näher präzisierten Kommunikationsknotenpunkt von Russland für den Ukraine-Krieg.

Kreml-Autokrat: Moskau-Machthaber Wladimir Putin. © IMAGO / ITAR-TASS

Schwarzmeerflotte von Wladimir Putin: Große Probleme auf der Krim

Die Folge: Wie die Ukrainska Prawda berichtet, schilderte der ukrainische Marine-Sprecher Dmytro Pletenchuk von angeblichen militärischen Kommunikationsproblemen auf der Schwarzmeer-Halbinsel nach dem Angriff mit den Marschflugkörpern. „Tatsächlich könnte die Situation für sie (die Russen, d. Red.) sogar noch schlimmer sein, weil ein Marinestützpunkt eine Struktur ist, die die Aktivitäten der Flotte als Ganzes sicherstellt“, erklärte er demnach: „Daher kann es sein, dass es nicht nur um die Kommunikation geht, sondern auch um die Versorgung, Wartung, Reparatur und viele andere Angelegenheiten, die direkt vom Marinestützpunkt aus abgewickelt werden.“

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Der herbeigeführte Schaden sei „signifikant“ gewesen. Die Verluste des Kreml auf und im Umfeld der Krim steigen zumindest ungebremst. Das ukrainische Online-Portal The New Voice of Ukraine (NV) hatte Mitte Januar auf seinen Social-Media-Kanälen eine Karte veröffentlicht, wonach bis zu diesem Zeitpunkt 22 Kriegsschiffe der russischen Marine zwischen Asowschem Meer und dem Schwarzen Meer entweder erheblich beschädigt oder sogar versenkt wurden. So zum Beispiel im April 2022 der Raketenkreuzer „Moskwa“.

Um diesen Krieg siegreich zu beenden, muss die Ukraine die annektierte Krim für die Russen unhaltbar machen.

Muss Putin um die Krim bangen? Strategische Bedeutung im Ukraine-Krieg

Es scheint ein Kalkül dahinter zu geben. Der US-amerikanische Ex-General und Militärexperte Ben Hodges schrieb kürzlich in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.): „Um diesen Krieg siegreich zu beenden, muss die Ukraine die annektierte Krim für die Russen unhaltbar machen. Solange russische Truppen auf der Krim stationiert sind, können die Russen die Ukraine jederzeit von zwei Fronten angreifen und den Seeweg durch das Schwarze Meer blockieren.“ (pm)

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