Krieg | Hamas-Arm ruft Anhänger zum “Marsch auf Jerusalem” auf

Bei israelischen Luftangriffen sollen neun Menschen gestorben sein. In Tel Aviv werden Angehörige von Geiseln verhaftet. Mehr Informationen im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


Kirchen rufen zu Osterruhe auf

0.10 Uhr: Die Kirchenoberhäupter in Jerusalem haben in ihrer Osterbotschaft zu einer “sofortigen und anhaltenden Waffenruhe” im Gaza-Krieg aufgerufen. In der am Mittwoch veröffentlichten Botschaft war die Rede von “intensivem Leid, das uns hier im Heiligen Land umgibt”. Man verurteilte “alle gewaltsamen Taten in dem gegenwärtigen verheerenden Krieg, vor allem jene, die sich gegen unschuldige Zivilisten richten”.

Berichte über neun Tote bei israelischen Luftangriffen im Libanon

21.49 Uhr: Bei zwei israelischen Luftangriffen im Libanon sind am Mittwochabend nach libanesischen Angaben mindestens neun Menschen getötet worden. Die israelische Armee teilte mit, Kampfjets hätten in Tajir Harfa eine Terrorzelle in einer Militäreinrichtung der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah getroffen. Eine weitere Terrorzelle sei in der Nähe von Nakura beschossen worden.

Die libanesische Staatsagentur NNA teilte mit, in Nakura seien drei Menschen in einem Café getötet worden, sechs weitere in dem Dorf Tajir Harfa. Nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen war unter den Toten in Nakura ein Kommandeur der schiitischen Amal-Bewegung, die enge Verbindungen zur Hisbollah hat. In Tajir Harfa sei ein Hisbollah-Mitglied getötet worden.

In der Nacht zum Mittwoch waren bei israelischen Angriffen im Libanon bereits sieben Menschen getötet worden. Die israelische Armee sprach von Terroristen, darunter ein Anführer der Organisation “Al-Dschamaa al-Islamija”, die von der ägyptischen und der US-Regierung als Terror-Organisation geführt wird. Von libanesischer Seite war die Rede von medizinischem Personal.

Militärischer Hamas-Arm ruft zu Marsch nach Jerusalem auf

21.42 Uhr: Der militärische Arm der islamistischen Terrororganisation Hamas hat am Mittwoch eine Audio-Aufnahme veröffentlicht, auf der Muslime auf der ganzen Welt zur Befreiung der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem aufgerufen werden. Darauf zu hören soll der Anführer Mohammed Deif sein, zu sehen ist nur ein Schatten. Weder die Authentizität noch das genaue Datum der Aufnahme, die im Telegram-Kanal der Al-Aksa-Brigaden veröffentlicht wurde, ließen sich zunächst klären. Muslime in verschiedenen arabischen Ländern wurden darin aufgerufen, “in Richtung Palästinas zu marschieren, jetzt, nicht morgen”. Sie sollten sich nicht von Grenzen, Staatsgebilden und Restriktionen daran hindern lassen, “an der Befreiung von Al-Aksa teilzunehmen”, hieß es in der 35 Sekunden langen Aufnahme.

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Deif gilt gemeinsam mit dem Hamas-Chef im Gazastreifen, Jihia al-Sinwar, als Planer des beispiellosen Massakers in Israel am 7. Oktober. In einer seltenen Botschaft hatte Deif an jenem Tag eine “Militäroperation” gegen Israel angekündigt.

Die Al-Aksa-Moschee steht auf dem Tempelberg (Al-Haram al-Scharif) in Jerusalem, der drittheiligsten Stätte im Islam. Die Anlage ist aber auch Juden heilig, weil dort früher zwei jüdische Tempel standen. Zehntausende von Muslimen beten dort während des Fastenmonats Ramadan. Es war befürchtet worden, es könnte dabei wegen des Gaza-Kriegs zu neuer Gewalt kommen. Die Hamas hatte zu Protesten aufgerufen. Bisher verliefen die Gebete jedoch weitgehend friedlich.

Netanjahu: Abgesagter USA-Besuch war Signal an Hamas

19.39 Uhr: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Absage des Besuchs einer hochrangigen israelischen Delegation in den USA damit begründet, eine Botschaft an die Hamas senden zu wollen.

Die Islamistenorganisation sei nach der jüngsten Resolution des Weltsicherheitsrats überzeugt davon, dass internationaler Druck Israel daran hindern werde, die Geiseln zu befreien und die Hamas im Gazastreifen zu zerstören, sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros. Er habe den Islamisten mit dem Schritt mitteilen wollen, sich nicht auf diesen Druck zu verlassen. Dies werde nicht funktionieren. “Ich hoffe, sie haben die Botschaft verstanden”, sagte er.

Inwieweit die Absage des von der US-Regierung eingeforderten Delegations-Besuchs dabei helfen kann, die nach Angaben Netanjahus harte Linie der Hamas aufzuweichen, ließ der israelische Regierungschef offen.

Geisel-Angehörige in Israel verhaftet

Die Demonstrierenden blockierten demnach eine Hauptstraße in der Nähe des Verteidigungsministeriums. Sie forderten die israelische Regierung auf, sich stärker für die Freilassung der Geiseln einzusetzen. Bei ihrem Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 hatte die Terrorgruppe Hamas rund 1.200 Menschen getötet und mehr als 200 nach Gaza entführt. Nach israelischen Angaben sollen dort noch 99 Geiseln festgehalten werden.

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